Chicagos Original-Jazzlokale

Das Chicago der fünfziger Jahre war ein aufregendes Vorzeigeobjekt des Jazz. Die Welle der musikalischen Talente, die über die „windige Stadt“ hereinbrach, ergoß sich aus Clubs, Ballsälen, Hotel-Lounges und Restaurants.

Der amerikanische Fotograf Ted Williams trieb sich zu den Hochzeiten an den Tummelplätzen des Jazz herum und lichtete alle Musiker von Rang und Namen bei der Arbeit und danach ab.

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Galleriequalität

Begrenzte Auflage von Kunstdrucken

Leicht gemacht

Zugänglich, erschwinglich
und leicht zu rahmen

Weltweite Auslieferung

Sorgfältig verpackt, mit Sendungsverfolgung

Buddy Rich Und Der Panther Room

Ted Williams fotografierte den brillanten, aber auch mürrischen Schlafzeuger 1959 in einem Tonstudio in Chicago. Zu dem Zeitpunkt spielte er nicht in den Clubs von Chicago, denn einige Jahre zuvor war er aus dem Panther Room, dem Jazzclub des Sherman Hotel, verbannt worden.

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Davis Und Coltrane Messen Im Blue Note Ihre Kräfte

1960 kommen zwei Jazzgiganten ins Blue Note – Miles Davis und John Coltrane. Ihr Zwischenspiel aus cooler Trompete und wildem Saxofon war hypnotisierend, auch wenn Davis sich oft über Coltranes lange Soli beschwerte.

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Cannonball and Company

Auf dieser Aufnahme sehen wir Julian ‚Cannonball‘ Adderley 1957 Backstage in der Orchestra Hall. Die 1904 errichtete Heimat des Chicago Symphony Orchestra bot Platz für 2500 Personen. Der Saxofonist spielte hier mit dem Miles Davis Quintet, dem er auf Miles‘ Drängen hin einige Wochen zuvor beigetreten war.

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Dizzy Macht Eine Schachpause

Dizzy Gillespie war ein Gigant der Jazzszene von Chicago und spielte in allen Clubs, vom Blue Note bis zur Sutherland Lounge und dem Trianon Ballroom.

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Über die Ausstellung

Das Chicago der 50er Jahre war ein aufregendes Vorzeigeprojekt in Sachen Jazz. Alle Arten von Jazz – von der swingenden Herrlichkeit des Duke Ellington bis hin zu der erhebenden Stimme von Sarah Vaughan und den bahnbrechenden Experimenten von Miles Davis.

Die Welle von musikalischen Talenten, die über die „windige Stadt“ hereinbrach, war einfach atemberaubend und die Musik ergoss sich aus Clubs, Ballsälen, Hotel-Lounges und Restaurants. In diesen Läden war echt was los. Diese verrauchten Lokale waren fast so legendär wie die Musiker – das Blue Note, die Sutherland Lounge, der Trianon Ballroom und viele andere.

Die Musiker entwickelten in der Regel starke emotionale Bindungen zu einigen dieser großen Jazz Clubs. Als der Bandleader Count Basie 1960 in die Stadt zurückkehrte und herausfand, dass das legendäre Blue Note seine Türen für immer geschlossen hatte, sagte er, dass er das wie einen Tod in der Familie empfand.

Der Fotograf Ted Williams hat sich zu den Hochzeiten vom Ende der vierziger bis in die frühen sechziger Jahre an all diesen Tummelplätzen des Jazz herumgetrieben und die großen Namen bei der Arbeit und danach abgelichtet. Diese Fotos sind unbezahlbare Zeitzeugen und es sind auch überwältigende Kunstwerke, coole schwarz-weiße Ikonen mit einem eigenen unvergänglichen Glamour und faszinierenden Details.

Und Sie haben nun zum ersten Mal die Gelegenheit, in den Besitz dieser Fotografien zu gelangen.

Über Ted Williams

Der größte Teil des Archivs von Ted Williams, das sowohl Originalnegative als auch Fotografien beinhaltet, ist noch niemals zuvor veröffentlicht, gedruckt oder ausgestellt worden – bis jetzt. Seine Jazz-Fotografie wird einhellig dafür gerühmt, dass sie den Betrachter auf eine tiefempfundene Reise entführt, die das Leben der hartarbeitenden, oft legendären Jazz-Musiker auf ihren Touren sowohl auf der Bühne als auch dahinter zeigt. Die Fotografien von Williams halten die Energie, die Konzentration und die Freunde der Jazz-Künstler fest; dabei hat er fast alle Jazz- und Blues-Musiker von Rang und Namen fotografiert: Dizzy Gillespie, John Coltrane, Sarah Vaughan, Thelonious Monk, Dinah Washington, Duke Ellington, Count Basie, Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und Miles Davis und Charlie Parker. Die Arbeiten von Williams strahlen eine Intimität und Spontanäitat gegenüber seinen Modellen aus, und es ist diese Dynamik, die diesen Fotografien ihre Ehrlichkeit und Wahrheit verleiht. Es war Williams langfristiges Ziel gewesen, seine Bilder im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ted glaubte, dass die Fotos auf diesem Wege auch ein Licht auf die afroamerikanische Kultur in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts werfen könnten. Ted starb 2009, aber er bleibt auch weiterhin Repräsentationsfigur sowohl für afroamerikanische Fotografen als auch in der Geschichte der amerikanischen Fotografie. Was er hinterlassen hat, ist eine überwältigende fotografische Odyssee durch die Welt des Jazz. Entnommen aus einem Text von James Clarke